Wählen gehen (dürfen).

In 9 Tagen ist Bundestagswahl.

Unsere Wahlen sind allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim. Das ist ein großes, schützenswertes Gut und daher darf jede*r selber entscheiden, welcher Partei man die eigene Stimme gibt. Man muss ja nur mal in andere Ländern in der Nähe und in der Ferne schauen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es sein kann, wenn Wahlen nicht frei und geheim sind…

Aber trotzdem sei an dieser Stelle auf eine Aktion der Caritas Deutschland aufmerksam gemacht, die vielleicht neben Wahl-O-Mat und anderen “Tools” zu Ihrer ganz persönlichen Entscheidungsfindung beitragen könnte: Wählt Menschlichkeit  bietet Informationen rund um die Wahl. Vor allem lässt die Aktion aber “ganz normale” Menschen mit ihren Einschätzungen zu Themen wie Arbeit, Migration oder Soziale Gerechtigkeit zu Wort kommen und man kann auch selber schauen wie gut man informiert ist. Der Fokus liegt dabei natürlich auf dem Thema Menschlichkeit und was das für den Einzelnen oder die Einzelne bedeutet.

Wählen zu dürfen und Menschlichkeit zu wählen bedeutet vielleicht auch: Mit meiner Stimme nicht nur meinen eigenen Interessen Ausdruck zu verleihen, sondern auch für die, die keine Stimme und keine Lobby haben mit zu wählen. Es bedeutet vielleicht auch, für unsere Kinder mit zu wählen, für deren Zukunft wir verantwortlich sind.

Wählen zu gehen ist ein hohes Gut. Wir sollten sorgsam mit unserer Stimme umgehen.